Kooperationen

Das Projekt „Bilder der Empörung“ ist an der Schnittstelle von Medienwissenschaft und Soziologie entstanden. Es verbindet die Perspektive auf amateurische visuelle Kulturen mit der Protest- und Bewegungsforschung. Dieser interdisziplinäre Ansatz zeigt sich nicht nur in der Zusammensetzung des Projektteams, sondern auch im engen Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus angrenzenden Feldern:

Zu den mit dem Projektteam kooperierenden Kolleginnen und Kollegen gehören:

  • Sigrid Baringhorst, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Siegen
  • Nicole Doerr, Professorin für Soziologie an der Universität Kopenhagen
  • Sebastian Haunss, PD, wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOCIUM Forschungszentrum Ungleichheit und Sozialpolitik der Universität Bremen
  • Uffa Jensen, Heisenberg-Professor am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin
  • Andreas Kraß, Professor für deutsche Literatur und Leiter der Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin, forscht u.a. im Bereich der Sexualitätsgeschichte und der literaturwissenschaftlichen Gender und Queer Studies. Die von ihm gegründete Forschungsstelle untersucht die Kulturgeschichte der Sexualität seit dem späten 19. Jahrhundert mit Schwerpunkten in der Weimarer Republik und den 1970er Jahren sowie in der erotischen Kunst. Er hat zuletzt Monographien zu Magnus Hirschfeld (Meine erste Geliebte. Magnus Hirschfeld und sein Verhältnis zur schönen Literatur, Göttingen 2013) und zur Diskursgeschichte der Männerfreundschaft (Ein Herz und eine Seele. Geschichte der Männerfreundschaft, Frankfurt a.M. 2016) publiziert.
  • Monique Scheer, Professorin am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Mitglied des Sonderforschungsbereichs 923 Bedrohte Ordnungen forscht zu Emotionspraktiken von Religionsgemeinschaften und sozialen Bewegungen. Sie ist Leiterin zweier Forschungsprojekte im SFB 923, eines zu den Protesten gegen das Bahnprojekt Stuttgart 21 und eines zum vergleichenden Einsatz von Humor bei der Friedens- und der Frauenbewegung in den 1970er und 80er Jahren. Ihr derzeitiges Buchprojekt trägt den Arbeitstitel Enthusiasm: Feeling Conviction in Modern Germany.